
Die Sehschule
Was ist das?
Der Name "Sehschule" kommt daher, dass früher in
großem Umfang Übungsbehandlungen („Schulungen“)
zur Wiedergewinnung des beidäugigen und räumlichen Sehens
durchgeführt wurden: Die Überlegungen, die diesen Schulungen
zugrunde lagen, waren sehr klug und raffiniert – leider haben
sie aber die in sie gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen können.
Heute ist die Sehschule eine Spezialsprechstunde, in der unsere
Orthoptistin in Zusammenarbeit mit den Augenärzten Augenbewegungsstörungen
und Sehschwäche sowie alle damit zusammenhängenden Krankheitsbilder
untersucht und behandelt.
Die Aufgabe der Orthoptistin besteht darin, bei der Verhütung,
der Erkennung und der Behandlung von Schielerkrankungen,
Sehschwächen (Amblyopie) und des Augenzitterns (Nystagmus)
sowie deren Folgen mitzuwirken.
Für die verschiedenen Formen der Schielerkrankung stehen
in der Sehschule unterschiedliche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten
zur Verfügung (Orthoptik und Pleoptik).
Sowohl Kinder als auch Jugendliche und Erwachsene, die an Augenbewegungsstörungen
erkrankt sind, kommen in die Sehschule.
|